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BLM Ausstellungszentrum "Hinter Ägidien"

Gegenwart & Zukunft
Hinter Ägidien (Foto Döring)

Das Klosterensemble Hinter Aegidien ist einer von 4 Ausstellungsorten des Braunschweigisches Landesmuseums und beherbergt eins der ältesten Jüdischen Museen der Welt.

 

Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist das Kloster St.Aegidien & Jüdisches Museum ab dem 11. August 2014 geschlossen und wird im Frühjahr 2015 wiedereröffnet.

Die Inneneinrichtung der Hornburger Synagoge steht heute im Mittelpunkt der Dauerausstellung. Sie wird durch eine Vielzahl von Objekten aus dem religiös-kultischen Bereich ergänzt.

Das BLM verfügt über eine historisch sehr bedeutende Judaica-Sammlung, die als öffentliche Sammlung des Hofjuden Alexander David (1697 - 1765) bereits seit 1746 präsentiert wurde.

Zudem werden historische Themen der jüdischen Kulturgeschichte dokumentiert. So wird die Entwicklung des Reformjudentums des 19. Jahrhunderts etwa durch Quellen der Samsonschule in Wolfenbüttel, der Jacobson-Schule in Seesen oder durch Zeugnisse des Landesrabbiners Levi Herzfeld, der sich für die innerjüdischen Reformen einsetzte und eine der Rabbinerkonferenzen in Braunschweig organisierte, vermittelt. Arbeiten des bekannten und zuletzt in Braunschweig lebenden Künstlers Ephraïm Moses Lilien (1874 - 1925) verweisen auf die zionistische Bewegung.

In der letzten Abteilung der Dauerausstellung im Jüdischen Museum wird mit dem Hinweis auf das Konzentrationslager Bergen-Belsen der Massenmord an den Juden durch die nationalsozialistischen Gewaltherrscher thematisiert. Zu den besonderen Quellen gehören jene Zeugnisse, die auf die Zeit nach der Befreiung des Lagers hinweisen.

Gegenwart & Zukunft
Hinter Ägidien Kapitell-Saal (Foto Simon)
zeitlos

Gegenwart & Zukunft
Hinter Ädigien, Hornburger Synagoge (Foto Derda)

Klosterensemble
Das Klosterensemble wurde im 12. Jahrhundert von einer Urgroßmutter Heinrichs des Löwen gestiftet und wird seit dem Jahr 1906 vom Braunschweigischen Landesmuseum als Ausstellungsstandort genutzt.
Als im Jahr 1986 eine große neue Dauerausstellung zur braunschweigischen Landesgeschichte im Vieweghaus am Burgplatz eröffnet werden konnte, war der Weg frei für die Eröffnung eines Jüdischen Museums am Standort Hinter Aegidien.

Kontakt

BLM Ausstellungszentrum Hinter Aegidien | Jüdisches Museum

Hinter Aegidien
38100 Braunschweig

Tel.: 0531-123-8465
Web:  www.landesmuseum-bs.de/juemuse.htm

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Epoche:

Gegenwart & Zukunft, Kultur und Sehenswertes (5004)

Öffnungszeiten

BLM Ausstellungszentrum Hinter Aegidien | BLM Jüdisches Museum

Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist das Kloster St.Aegidien & Jüdisches Museum ab dem 11. August 2014 geschlossen und wird im Frühjahr 2015 wiedereröffnet.

Eintrittspreise

Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist das Kloster St.Aegidien & Jüdisches Museum ab dem 11. August 2014 geschlossen und wird im Frühjahr 2015 wiedereröffnet.

 

Erwachsene 4 €, ermäßigt 3 €

Kinder (6 – 14 Jahre) 2 €
Freier Eintritt für Schulklassen und Kinder bis 6 Jahre

Angebote

Dauerausstellungsräume zur Jüdischen Geschichte und Sonderausstellungen
Historische Räume des Aegidienklosters

... und es ward Licht. Das Aegidienkloster in Braunschweig

Gegenwart
Romanisches Kapitell im Aegidienkloster. Bild: Braunschweigisches Landesmuseum

Sonderausstellung im Aegidienkloster Braunschweig ab 8. Juli 2012

Klöster üben bis heute eine große Faszination aus. Als Orte der Ruhe und Stille bilden sie einen starken Kontrast zur lauten, hektischen Welt unseres Alltags, zum immer-schneller-höher-weiter der Moderne. Die puristische, funktionale Architektur fasziniert und regt uns an zum Nachdenken über die Menschen, die hier einmal lebten.

Die Räume des ehemaligen Aegidienklosters aus dem 12. Jahrhundert sind eines der ältesten Bauten in Braunschweig. Mehr als 400 Jahre lebten hier Benediktinermönche in einer klösterlichen Gemeinschaft. Seit der Reformation wechselten die Bewohner mehrmals, zunächst bewohnten die Konventualinnen eines evangelischen Frauenstifts die Klosterräume. Doch 1832 baute die Landesregierung die Gebäude zu einem Gefängnis um, dessen Innenhof als Hinrichtungsstätte für die verurteilten Gefangenen diente. Schließlich zog 1906 das Braunschweigische Landesmuseum in das Gebäude ein.

Lange Zeit dienten die Räume als Ausstellungsort für Dauer- und Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen. Die neue Ausstellung widmet sich ganz der Räume und ihrer wechselvollen Geschichte. Sie sind das eigentliche Ausstellungsstück, das mit Licht und Lichteffekten behutsam in Szene gesetzt wird.

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